SeMoSys macht Flugzeugbau flexibler, ergonomischer und digitaler – FFT Produktionssysteme, TU Hamburg und Airbus

Die Vorrichtung, die bei Airbus in Nordenham in einer Halle steht, erinnert ein klein wenig an das Stargate aus der gleichnamigen SciFi-Serie. In einem mehrere Meter hohen Metallgestell steckt ein drehbarer, zwei Meter fünfzig breiter Ring. Doch der soll nicht in fremde Galaxien führen, sondern den irdischen Flugzeugbau revolutionieren.
Ein vollelektrischer Flugzeugantrieb ganz ohne Kühlsystem – Oswald Elektromotoren

„Das Fliegen gehört zu den Themen, die einen Techniker einfach faszinieren“, sagt Johannes Oswald. Ein bisschen klingt es, als würde er sich wundern, dass es so lange gedauert hat, bis sein Unternehmen in der Luftfahrt angekommen ist. Denn gebaut wird bei Oswald Elektromotoren schon seit 1909 – hoch spezialisierte Antriebe für Schiffe, Seilbahnen oder Spezialfahrzeuge.
Wie ein kleines Unternehmen die Rotortechnik neu denkt – edm aerotec

Alles begann mit einer privaten Leidenschaft fürs Fliegen – und Drang, Technik neu zu denken. Als Maschinenbauunternehmer Engelbert Dreiling gemeinsam mit seiner Tochter Anja und seinem Sohn Sven den Pilotenschein macht, ist es zunächst ein Familienprojekt. Doch bald wird mehr daraus: ein eigener Hubschrauber, der auf ein koaxiales Rotorsystem setzt – eine Bauweise, die im Westen selten ist.
RAPADO sagt Papierbergen den Kampf an – Opremic

Ob Turbinenschaufel, Sensor oder Hydraulikventil – jedes einzelne Bauteil eines Verkehrsflugzeugs ist sicherheitsrelevant. Umso wichtiger ist es, dass sich bei Wartung und Reparatur jederzeit nachvollziehen lässt, wo ein Teil herkommt, wie oft es bereits flog und wie es gewartet oder überholt wurde.
Neue Brennkammern zähmen Schadstoffausstoß – Rolls-Royce

Die Anforderungen an moderne Flugzeugtriebwerke sind hoch. Leistungsstark sollen sie sein. Und effizient. Und natürlich auch so emissionsarm wie möglich. Um diesen Spagat zu meistern, treibt Rolls-Royce in Dahlewitz bei Berlin das Pearl-Programm voran. Die Brennkammer, in der die Energie des Treibstoffs umgesetzt wird, ist dabei das Herzstück – und das Aufgabenfeld des Teams von Dr. Thomas Dörr.
Schnelllaufende Niederdruckturbine – MTU Aero Engines

Dass Forschung und Entwicklung die Grundvoraussetzung für eine effiziente und nachhaltige Luftfahrt der Zukunft sind, gehört bei der MTU Aero Engines in München zum kleinen Einmaleins. Und das LuFo-Programm hat dabei schon seit Langem einen festen Platz im Repertoire.
Regionalflieger wird zum Forschungslabor – Deutsche Aircraft

Auf dem ehemaligen Werksflughafen der Dornier-Werke in Oberpfaffenhofen hat sich die Deutsche Aircraft GmbH dran gemacht, nicht nur das Erbe eines großen Flugzeugbauers hochzuhalten, sondern auch die Zukunft der Luftfahrt aktiv zu gestalten. „Wir wollen Verkehrsflüge nachhaltiger machen und entwickeln aktuell unsere D328eco™, die neben klassischem fossilem Kerosin auch mit bis zu 100% Aromaten freiem synthetischem Kraftstoff fliegen kann.
Ressourcen sparen mit neuer Standardhardware – Liebherr-Aerospace

Die Box, die Frank Kronburger in seinen Händen hält, ist kaum größer als eine Dose für die Pausenbrote. Doch sie hat es in sich. „Das ist eine Remote Electronic Unit, kurz REU“, sagt der Chief Engineer des Elektronikbereichs bei Liebherr-Aerospace.
Wenn Geräte miteinander reden lernen – Diehl Aviation & Boeing

Dass Sensoren in verschiedensten Geräten allerlei Daten sammeln, ist an sich nichts Neues. Auch in der Flugzeugkabine tun sie das schon lange. So werden die Funktionen der Kaffeemaschine genauso überwacht wie die Elektronik in den Sitzen. Der Wasserverbrauch wird ebenso registriert wie die benötigte elektrische Energie. Doch bisher arbeitet jedes Gerät ganz für sich allein. Die Daten mit anderen Anwendungen zu teilen, war keine Option.
Wasserstofftechnologie für nachhaltige Luftfahrt – H2FLY

Wasserstoff ist ein großer Hoffnungsträger auf dem Weg in eine saubere und nachhaltige Zukunft. Er soll Stahl grün werden lassen, die chemische Industrie von ihrer Erdölabhängigkeit heilen und überschüssigen Strom aus regenerativen Quellen speichern. Und er soll eine neue Ära des Fliegens ermöglichen. Eines der Unternehmen, die daran arbeiten, dass das keine Zukunftsmusik bleibt, ist H2FLY aus Stuttgart.